Office Click-to-run und Windows Setup parallel installieren

Wenn Sie Office per Windows Installer installieren, bekommen Sie bei der Click-To-Run Installation eine Fehlermeldung, dass es nicht installiert werden kann.

Die Folgenden Schritte helfen, das zusätzliche Office oder Projekt/Visio zu installieren.

 

  • über „Systemsteuerung“ und „Programme und Funktionen“ schauen welche Version (x86 oder x64) installiert ist.
  • öffnen Sie die Registry (über „Start“ (links unten auf dem Desktop) und direkte Eingabe des Wortes (Regedit)
  • navigieren Sie zu dem folgenden Key:
  •  bei 32-bit HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall
  • bei 64-bit HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall
  • per Rechtsklick einen neuen DWORD erstellen mit dem Namen „SystemComponent“ und dem Wert 1
  • Danach wieder in „Programme und Funktionen“ und über F5 aktualisieren, hier sollte das Office dann verschwinden.
  • ausstehende Installation ausführen und danach einmal starten.
  • zum Schluss den Registryeintrag einfach wieder löschen und über „Programme und Funktionen“ und F5 kontrollieren, ob beide Office angezeigt werden

 

 

Office per CMD aktivieren

Häufig tritt in letzter Zeit das Problem auf, dass Office 2016 sich nicht aktivieren lässt, aber auch keinen Fehler zeigt.

 

Hier kann folgendes Abhilfe schaffen.

Nach jedem Befehl mit „enter“ Taste bestätigen und ausführen lassen.

  1.  CMD als „Administrator ausführen“
  2. cd C:\Program Files\Microsoft Office\Office16
  3. cscript OSPP.VBS /dstatus -> hier schauen welche letzten 5 Buchstaben und/oder Zahlen eingetragen sind
  4. cscript OSPP.VBS /unpkey:“die letzten Ziffern und Buchstaben eintragen“
  5. cscript OSPP.VBS /inpkey:“den neuen Produktkey kopieren und einfügen“
  6. cscript OSPP.VBS /act

 

Danach sollte die Meldung kommen, dass Office erfolgreich aktiviert wurde.

Kontrollieren Sie es im Officeprogramm nach unter dem Punkt: „Datei -> Konto“

 

Outlook 2016/2019 verlangt immer wieder Passwort

Problem war nur an einem PC existent. Die anderen PCs der Firma liefen fehlerfrei. Nach den Standardlösungen (neues Profil inkl. PC-Bereinigung, Neuinstallation Outlook, Exchange Cache Mode deaktivieren, Kontrolle Exchange2016 MAPI Authentifizierung und IIS-Logs), haben wir in ITler Manier in einer Tag und Abendaktion angefangen das Problem zu identifizieren. Das Problem ist so einfach wie simpel, aber man muss es finden.

Kontrolle und Lösung:

In der Anmeldeinformation in der Windows Systemsteuerung fiel unter den „generieschen Anmeldeinformationen“ auf, dass es einen Punkt von „Office365“ gab, was erklärt weshalb Mitschnitte des Verkehrs bei der Authentifizierung immer nach „aussen“ kommuniziert haben.

Durch setzen des folgenden Registrykeys wird eine nicht benötigte Office365 Authentifizierung unterbunden (ACHTUNG WENN IHR UNTERNEHMEN Office365 BENUTZT DIESEN SCHRITT NICHT MACHEN)

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Outlook\AutoDiscover]
"ExcludeExplicitO365Endpoint"=dword:00000001

 

Bei uns gab es den Schlüssel „Autodiscover“ nicht, diesen haben wir angelegt und anschließend darin den dWord angelegt.

 

 

Danach Registry schließen, in Outlook ein neues Profil anlegen und verbinden.

Es funktioniert sowohl im Cache, als auch ohne Cache Modus.

Seitdem dieser Key gesetzt wurde tritt das Problem nicht mehr auf.

 

Ofice 2016 fragt nach Anmeldung

 

Kann an Autodiscover von Outlook liegen

PowerShell und

Set-ItemProperty -Path „HKCU:\Software\Microsoft\Office\16.0\Outlook\AutoDiscover“ -Name „ExcludeExplicitO365Endpoint“ -Value 1 -Type DWORD

ausühren.

Kein Neustart nötig.

Lokale Benutzerkennwörter zurücksetzen ohne Utilman u. DVD

Sollte das Kennwort des lokalen Benutzers oder Administrators verloren gehen, oder Sie nicht mehr wissen wie die Kennwörter lauten gibt es eine Möglichkeit ohne DVD oder Utilman (wie bisher üblich). Windows liefert die Möglichkeit mit. Folgende Anleitung funktioniert unter allen momentanen Windows Systemen (Schwerpunkt der Anleitung ist Windows 10).

Folgende Schritte sind zu unternehmen:

  • Windows im Reparaturmodus starten (Windows starten und beim Boot (Windows Logo und „kreiselnde Punkte“) Strom entfernen). Nach erneutem Start sollte die Reparatur beginnen

  • Sobald die Seite geladen hat folgende Punkte anklicken

 

 

Nachdem sich die CMD geöffnet hat dem Videoverlauf folgen und die Werte entsprechend eintragen. Wenn die Struktur geladen wird, ist der Schlüsselname egal.

Reihenfolge nach öffnen der Registry:

  • Local Machine MUSS markiert sein
  • Struktur laden
  • Pfad wählen (lokaler Datenträger oder D:\ (IST NICHT STANDARDMÄßIG angewählt) Windows\System32\config\system
  • Schlüsselname eingeben (Name ist egal)
  • neuer Schlüsselname -> Setup den Wert „cmdLine mit cmd.exe“ ändern
  • neuer Schlüsselname -> Setup den Wert „SetupType auf 2“ stellen
  • Registry schließen und cmd schließen und den PC neu starten.

 

Befehl für die CMD direkt beim Boot:

Der Befehl für die Rücksetzung des Kennworts eines Benutzer lautet:

net user „Benutzername“ „Kennwort“

Benutzername: Ist dementsprechend Ihr Benutzer der ein neuen Kennwort bekommen soll.

Kennwort: Das neue Kennwort eingeben mit dem Sie sich anmelden wollen.

 

Nach der Eingabe und der erfolgreichen Übernahme des Kennworts ist folgendes WICHTIG: Sie MÜSSEN in der Registry unter System und Setup den CMDLine Befehl „cmd.exe“ wieder löschen!

 

CMD via „Exit“ verlassen und direkt mit dem neuen Kennwort anmelden. Das neue Kennwort funktioniert direkt ohne neuen Boot des PCs oder Notebook.

 

SMB Probleme

Seit dem Windows 10 Update im April kann es passieren, dass NAS oder Speicherfreigaben über den Explorer nicht mehr erreichbar sind bei Eingabe der IP-Adresse.

Grund: Bei dem Update wurde SMB1 deaktiviert.

Erkennbar, wenn per Explorer ein Netzlaufwerk gemountet werden soll und es kommt der Fehler, dass SMB1 verwendet werden muss.

 

Lösung: Unter „Systemsteuerung -> Programme -> Windows Features aktivieren“ den Hacken bei SMB1 setzen. Nach Installation den PC neu starten. Problem gelöst.

Windows RDP funktioniert nicht – CredSSP oder Keine Verbindung zum Remotecomputer

Um diese Fehler zu beseitigen, unter der administrativen Kommandozeile (cmd als Administrator auführen) auf dem Client folgenden Befehl absetzen:

REG ADD HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System\CredSSP\Parameters\ /v AllowEncryptionOracle /t REG_DWORD /d 2

Durch diesen Befehl wird der Updatestand nicht geprüft und die Remotedesktopverbindung funktioniert wieder. Fehler tritt meistens nach Windows Updates am Client auf da der Updatestand mit dem Server dann nicht mehr übereinstimmt.

Sollte es nicht funktionieren selbigen Befehl unter selben Voraussetzungen auf dem Server absetzen.

IRMC – JAVA kein Connect möglich

Problem: Seit dem Java-Update „Java 8, Update 131“ kann keine IRMC Video Verbindung aufgebaut werden.

Abhilfe:

In der Config-Datei

C:\Program Files (x86)\Java\jre1.8.0_???\lib\security\java.security

jdk.certpath.disabledAlgorithms

und

jdk.jar.disabledAlgorithms

suchen und den Eintrag MD5 entfernen

Problemlösungen

In jedem Abschnitt finden Sie die Lösungen zu Problemen die sich auf das jeweilige Betriebssystem beziehen.

Sollte ein Problem nicht gelistet sein, können Sie unter Fragen einen Kommentar hinterlassen der Ihr Problem schildert und zu dem Sie eine Lösung benötigen.